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Das Festivalmusiker-ABC
Aktion Mutante
Eine Kombination aus Profimusikanten und talentierten
Jugendlichen, deren Musikrichtung sich genauso wenig
festlegen lässt, wie das unbändige Ensemble. Sie sind
laut, sie sind viele und sie begeistern das Publikum zum
mitmachen.
Batuke Bom
Dieses »gute Getrommel« kommt aus Brasilien bzw. aus
dem brasilianischen Workshop des Humboldt Gymnasium.
Heute exklusiv vermischt mit deutschen Fahrteliedern.
Cats n Fruits
westafrikanische Lieder, nord und südamerikanische
Folksongs, Fados, Indische Raags werden von der
Sängerin Katy Sedna und Martin Weber Geiger neu
entdeckt und neu interpretiert.
Chupacabras
Junge kölner Musiker aus Südamerika und Europa mixen
traditionelle lateinamerikanische Klänge, Rumba, Cumbia,
Samba mit HipHop und Dancehall Reggae etc. zu einer
mitreißend feurigen Party-Musik.
Chupastylee (Festivalparty)
DJ Don Cholo & La Eme verwöhnen uns mit Cumbia,
Reggae, Salsa, Dancehall, HipHop, Balkan, Reggaeton
- von Latin bis Urban Beats, alles was das Herz begehrt.
Feat. Mr Shirazy live an seinem unglaublichen
Kaossilator.
Einstürzende Heuschober
Die Heuschober zelebrieren außergewöhnliche Fusionen
aus Polka, Ska und Raggamuffin. Keine filigrane Konzert-
folklore, sondern wilder, ungehobelter niederrheinischer
Tanzboden.
EleganCi
Zigeunermusik ex-jugoslawischer Prägung bildet die
Basis der Kölner Multikulti-Truppe, die mal fröhlich
punkig, mal elegisch sanft durch bzw. gegen sämtliche
Klischees rockt.
F.E.X.
Das Kölner Fleur Earth Projekt um die Sängerin Fleur
ist keiner musikalischen Sparte fest zugeschrieben.
Straßensoul nennen sie ihre Mixtur aus Rap, Soul,
HipHop, Reggae und Jazz.
GutsPieEarshot
Ursprunglich aus der Punkszene stammend sprengen
die beiden Musiker alle Konventionen mit ihrer Mischung
aus Break Beats und verzerrtem Cello.
Kinderbands:
Reggae Rockers und Streetwalkers heißen unsere
jüngsten Bands, die sich angeleitet von Josue Avalos,
speziell etwas für's Edelweißpiratenfestival ausgedacht
haben!
Kunstsalonorchester
Einundzwanzig Profis und Laien, musikalisch geführt
und inspiriert von Klaus dem Geiger, spielen Tango,
Klassik, Klezmer bis hin zum Swing und alles
dazwischen.
La Caravane
verbindet die Sonne Barcelonas, das französische
Savoir Vivre, die Schwer- mut Russlands und den
Melodienreichtum des Balkans. Musik für den
Augenblick!
Muskat 120
Drei leidenschaftliche Straßenmusikanten, die exotischen
Instrumenten wie Didgeridoo, Hang und Kalimba mit-
reißende Klänge und Rhythmenentlocken.
Nastja & die Orloves
Ein Zusammenprall von Ost und West, Akustik und
Elektronik. Ohne Rücksicht auf Konventionen schlagen
Nastja Sittig und Ihre Jungs neue Wege ein, die sich an
Chanson, Punk, Folklore und Elektro vorbei schlängeln.
Sarach & Crazy
Peter Sarach u.a. Frontmann der Kultband Cowboys
on Dope, Crazy gelernte Straßenmusikerin: Sex, Drugs
& Rock'n Roll trifft Straßenpoesie.
Rembetes
Rembetiko heißt die Musik der Griechen aus Kleinasien.
Sie brachten sie mit in die Hafenstädte Griechenlands,
wo sie in den Kaschemmen als Musik der Unterdrückten,
unangepassten überlebte.
Rolly Brings & Bänd
Seit 25 Jahren singt Kölns Liedermacher-Institution über
die Edelweißpiraten und kämpft erfolgreich für deren
ehrendes Andenken! Doch ist das nur eine Ecke seines
großen Repertoires.
Schlagsaite
gründeten sich für eine Friedensdemo. Ihre Musik ist
eine Mischung aus Singer/ songwriter, Folkrock, inter-
nationale Folklore in der Tradition von Chanson und
deutscher Liedermacher.
Schmackes
Musikalische Souvenirs aus aller Welt als buntes
Patchwork op Kölsch geprägt von der kölschen
Schnüss der Sängerin Annette Fuchs, Akkordeon,
Kontrabass und Schlagzeug. Mit reichlich Edelweiß-
piratengeblüt.
Singeraute Peripetie
Die Brühler Pfadfinderszene ist eine sprudelnde
Talentquelle. Nach Schlagsaite und La Caravane,
kommt hier die nächste Musikanten-Truppe mit
viel Sinn für Edelweiß-Tradition.
Tim Plus
Spannt den Bogen von akustischem Brass Sound zu
pumpender Elektronik, vom raptechnischen Kunststück
zum Storytelling. Ehrliche Texte, die pointiert das Leben
reflektieren.
Waduh
Diese junge Band ist vielsprachig, weltoffen und reich
an Stilen. Eine Mischung aus Funk, Reggae, Jazz und
Latingroovez auf Rap-Basis. Die 8 Musiker nehmen uns
mit auf eine Reise rund um den Globus.
Who is afraid of the big bad wolf
Sänger/Gitarrist Wolfgang A. Noethen bewegt sich mit
mit seinen ihren StreicherInnen in Grenzbereichen
zwischen Independent, Pop und Klassik.
Mit Mut zu Melancholie und Tiefgang.
Yopi
Der Gittarist und Sänger surft durch den musikalischen
Kosmos zwischen Reggae, Liedermachen, Hip Hop und
Chanson. Herz und Hirn immer dabei.
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Foto: Schmitz und Hartmann www.gruppenfoto.de
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Festivalkünstler 2008
Baui Kids
Als Mitbegründer des Festivals engagiert sich das Jugend-
zentrum »Baui« nicht nur als Gastgeber. Das Thema sowie
einige Musiker sind auch über’s Jahr in der Jugendarbeit
präsent, wie man heute bewundern darf.
Carlos Robalo Combo
Dem polyglotte Sänger aus dem westafrikanischen
Guinea Bissau hat Köln viele Impulse zu verdanken.
Ein Weltmusiker der ersten Stunde!
Consenso
Die Grenzen zwischen deutschsprachigem Reggae, Folk,
Chanson etc. schwinden zunehmend. Consenso eine der
interessantesten Bands dieser Bewegung haben den
Edelweißpiraten bereist ein Lied gewidmet.
Dirk Hespers
Der Bündische Liedermacher vom Niederrhein, Sohn eines
ermordeten Widerstandkämpfers, Weltenbummler und
Heimatdichter, hat den Edelweißpiraten seine neue CD
gewidmet.
Einstürzende Heuschober
Ihr punkiger Kirmes-Folk hat Wurzeln in der rheinischen
Festkultur, als da wären Kindstaufen, Hochzeiten, Kirmes,
Karneval etc. Ihre neue CD »Polken« enthält drei tolle
Edelweißpiratenlied-Interpretationen!
EleganCi
»Zigeunerpunk trifft Tango Furiosa. Wie nennt man einen
gutgekleideten Cigan? Richtig,- einen Eleganci. EleganCi
sind zwei Gitarristen und ein Schlagzeuger, die zusammen
traditionell-schmutzige Musik machen.«
De Familich
Der bekannteste Geheimtipp der Kölschen Musikszene erneuert die heimische Musiktradition mit folkig arran-
gierten Klassikern und pointierten, modernen Liedern.
Gern gesehene Gäste: Jean Jülich und der eine oder
andere Fooss.
Freitag
Sie trafen sich am Barbarossaplatz beim spontanen
Musizieren. Seitdem tingeln sie mit ihrem akustischen
Allerwelts-Cocktail durch die Kölner Innen- & Außen
(g)astronomie, durch Parks, Straßen und Straßenbahnen.
Fleur Earth Experiment
Dieser trilingualen, jungen Kölner Band um die Singer-
songwriterin Fleur gelingt ein eigenständiger Mix aus
Soul-, Reggae, Folk-Elementen, Edelweißpiratenlieder
inklusive.
Frieda
Fünf jungen Frauen aus dem Hunsrück, die sich beim
Verband Christlicher PfadfinderInnen kennenlernten.
Ihre Lieder sind mal melancholisch, mal fetzig, mal
pur A-Cappella, mal folkig instrumentiert.
Humboldt Batuque
Für heutige Jugendliche, die in der Schule Rock, Jazz,
oder Samba lernen können, ist die Auseinandersetzung
mit deutscher Folklore besonders exotisch: Wir freuen
uns auf den ersten Rübezahl-Samba.
Jamaika Jupp
Aus Jamaika kommt der Ska, aus Kölle der Jupp, das
kölsch-karibische Trio veründet Traditionalisten beider
Seiten mit altmodisch, moderner Popmusik. Alles zum
Mitsingen!
Köln Kalkutta Kontakt
Unsere Spezialgäste aus Indien, halten sich auf Initiative
des Bassisten Bernd Keul in Köln. Das filigrane Trio um
Sänger Soumyojit Das praktiziert mit Kölner Freunden
die hohe Kunst der indogermanischen Dialogs.
Kunstsalonorchester + Gäste
Wenn Klaus von Wrochem nicht in Fußgängerzonen fidelt
oder sonstwo demonstriert, engagiert er sich in Köln für
weltoffene Kammermusik von Klassik bis Klezmer.
Läuftläuft
Würde es den Rockn’Roll noch nicht geben, diese junge
Band hätte ihn sicher erfunden. Die Sieger des Baui-
Band-Contests zelebrieren eine erfrischende Mischung
aus punkigen Eigenkompositionen und Klassikern.
Little Red Taxigirl
& the Nevergoinghomes
»New made old style Blues« nennt diese nagelneue,
gemischte Girlband mit Grazy & Regina an Gitarre und
Gesang, ihre frische Mischung aus Südstaaten Blues
und Südstadt Folk.
Los Chupacabras
»Die Ziegenlutscher« aus Köln beziehen sich namentlich
auf eine skurille Lateinamerikanische Legende. Ihr Mix
aus Hiphop, Cumbia, Reggae steht für krachende
Mestizo-Partys und engagierte Botschaften!
Lupe
Die Gruppe um die deutschrussische Sängerin Katja
Sittig macht lyrische Popsongs mit Kontrabass, Djembe,
Akkordeon, Elektronik etc. und markantem osteuro-
päischen Drive.
Niko Held
Der junge Kölner Liedermacher im Hauptberuf Auto-
mobilarbeiter fiel schon bei diversen Jungendtreffs
durch engagierte Texte und unkonventionellen Gitarren-
riffs auf.
Original Matrosenchor der Schwarzmeerflotte
Dieses relativ unseriöse Blechblasensemble spielt inter-
nationale Militärmusik entwaffnender Art. Für’s Festival
gibt’s eine Eisler-Hommage.
Rolly Brings & Bänd
Der Kampf für Gerechtigkeit und für die Kölsche Sproch
sind seine Domänen. Er war wohl der Ersten der sich
vor 30 Jahren für die Edelweißpiraten stark gemacht
hat! Als Gäste dabei Jean Jülich und die Brings-Söhne.
Schlagsaite
Sie kommen vom Stamm der Brühler Sperber und
gründeten sich zu einer Protestkundgebung gegen
den Irak-Krieg. Ihre Musik ist eine Mischung aus Folk,
Chanson und modernem Liedermaching, welche
gerne in brodelnden Partys mündet.
Schmackes
Eine der originellsten Kölschen Bands, die den Spagat
zwischen Heim und Welt, Fastelovend und ernsten
Themen souverän meistert. Tendeziel Russophil und
Edelweißpiratisch.
Tim +
Deutscher Sprechgesang plus nonpuristische Beats, bestehend aus echten Instrumenten, ausgesuchten
Samples und keiner Angst vor Elektronik. Empfohlen
von Kölncampus!
Verena Guido & Co
Sie verfügt nicht nur als Sängerin über eine erstaunlicher
Bandbreite, von Chanson über Klezmer bis Pop, die
studierte Flötistin begleitet sich auch auf Akkordeon
und Violine.
Zugvögel
Die mit allen Wassern gewaschenen Zugvögel werden
sowohl ihr russisches Programm nach bester Don
Kosaken Manier darbieten, wie auch aus dem Fundus
der Bündischen Liederschatztruhe schöpfen.
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Foto: Schmitz und Hartmann www.gruppenfoto.de
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Festivalkünstler 2007
Alpcologne
Zwei Alphornbläser plus eine italoamerikanische
Soul-Piratin: Als wär diese Band für unser drittes
Festival erfunden worden. Ein musikalischer Glücks-
fall auf den sich unsere alten Alpenromantiker
besonders freuen.
Bambam Babylon Bajasch
Das kölschinternationale Ragga-Kollektiv liebt das
Risiko und spielt mit den neusten Formen der Subkultur
zwischen Funpunk, Dub und Grime. Die rheinischen
Elektrovaganten lieben Bass und Bier und klare Worte.
Baui Kids
Als Mitbegründer des Edelweißpiratenfestivals
engagiert sich das Jugendzentrum Bauspielplatz
im Friedenspark nicht nur als Gastgeber. Seine
Kinder und Jugendlichen erarbeiteten auch eine
Revue zum Spezialthema, deren Höhepunkte sie
heute präsentieren.
Brew Lite & his Blue Owls
Das Jazzquartett um Meistertrompeter Bruno Leicht,
hat sich dem Swingjazz der 30er Jahre verschrieben,
der amerikanischen Ur-Popmusik, die den Nazis als
entartet galt.
Die Ahoibrausen
Gut 20 Frauen haben sich zusammengetan, um
ihrem Fernweh mittels Gesang, Akkordeon und
Kostüm Ausdruck zu verleihen. Ihr Heimathafen
ist ein südstädtischer Frisörsalon.
Dirk Hespers
Volkssänger, Seefahrer, Pädagoge, Heimatforscher, Bündisches Urgestein etc. Der 1931 in Mönchenglad-
bach geborene Zeitzeuge nutzt seine Vielseitigkeit
auch zum aktiven Gedenken an seinen Vater Theo,
der von den Nazis als Bündischer Widerstands-
kämpfer hingerichtet wurde.
Edellatscher & Freunde
Die Zugvogel-Barden spielen Bündisches Liedgut
ganz in der Tradition der Edelweißpiraten. Sowohl
alte (amerikophile) Hits als auch neue, eigene
Lieder, natürlich akustisch!
Eierplätzchenband
Die Eierplätzchenband spielt seit 1995 kubanische
Boleros, Son und eigene Lieder, besonders gern
am Ort ihrer Gründung, auf dem Eierplätzchen am
Friedenspark.
Fleur Earth Experiment
Die junge Kölner Band um die Sängerin Fleur schafft
es, dem Begriff »Black Music«, zwischen Reggae und
Soul, neues Leben einzuhauchen: lässig, groovend
und multilingual.
Harald »Sack« Ziegler
Der studierte Waldhornist spielt auch gern mit Stimme,
Technik und Publikum. Dabei nimmt er zuweilen
Orchesterformat an. Gerne auch in Wald und Flur
den Edelweißen auf der Spur.
Klaus der Geiger + Sascha
Deutschlands Straßenmusikanten-Ikone hat viele
Seiten, heute empfängt er uns u.a. als Protestsänger,
als Schrebergärtner und als Teufelsgeiger. Im ersten
Set wird er von seinem Partner Sascha mit Gitarre,
Harmonika und Gesang begleitet. Alles weitere
ergibt sich.
La Papa Verde
Cumbia, Rock und Ragga heißen die Zutaten der mit-
reißenden Musik, mit der die Musiker aus Chile, Mexiko,
Kolumbien und Deutschland engagierte Texte trans-
portieren. »Hier und Dort« ihre Version eines Edel-
weißpiratenklassikers, läuft immer wieder in guten
Radiostationen.
Markus Reinhardt Ensemble
In Köln gibt es seit Generationen eine qualifizierte
Minderheit deutscher Zigeuner. Das Markus Reinhardt
Ensemble überzeugt nicht nur mit seinen feinen Klängen,
es engagiert sich auch für ein friedliches Miteinander
der Kulturen.
Melbra Rai
Kölns Gospel Queen als singt Gast der Eierplätzchen
Band. Zwischen Blues und Son Cubano präsentiert
sie auch die Musik der Unterdrückten jener Jahre auf
der vermeintlich so freien amerikanischen Seite.
Pelemele
Rockmusik für Kinder macht die aus die Kinderstunk-
sitzung hervorgegangene Band. Und das so gut und
originell - inklusive Seemanns- und Cowboy-Liedern -,
dass es auch jenseits der Pubertät noch großen Spaß
macht zuzuhören.
Pontocs
Schon beim ersten legendären Festival 1964 auf der
Burg Waldeck waren die Pontocs dabei und überzeugten
u.a. mit südamerikanischen Liedern und waren damit
absolute Trendsetter. Auf dem Edelweißpiratenfestival
werden Kerstin, Goly, Bömmes und Black eine musi-
kalische Fahrt von den Anden bis hin zur Wiege des
Jazz nach New Orleans unternehmen.
Rembetes
Rembetiko heißt die Musik der Griechen aus Kleinasien.
Sie brachten sie mit in die Hafenstädte Griechenlands,
wo sie in den Kaschemmen als Musik der Unterdrückten,
unangepassten überlebte.
Romani Zor
Unsere Spezialgäste kommen diesmal aus der Slowakei,
wo sie zu den besten Roma-Ensembles gehören. Für
das Festival kommen sie nonstop aus der Schweiz,
wo sie zuletzt mit Vera Bila auf dem Menuhin-Festival
gastierten.
SakkoKolonia
Das gemischte Duo wandelt stilsicher auf den Spuren
traditioneller, kölscher Straßen- und Kneipenmusikanten,
gern auch mit original Edelweißpiraten-Verstärkung.
Werle & Stankowski
Simon Werle, Elektrofrickler und Johannes Stankowsky,
Singer/Song-writer und Gitarrist beschreiben ihre Musik
als Mischung aus Pop, synthetischen Klängen und
Lagerfeuermusik.
Wolke
Klingen ein bisschen so wie sie heißen: luftig-leichter
Pop in deutscher Sprache. Das junge angesagte Duo
kooperiert gern mit Harald Sack Ziegler, diesmal
natürlich auf Edelweißpiraten-Art.
3 Geiger
Klaus der Geiger jetzt im Dreierpack?! Nein, für dieses
Projekt hat sich unser Südstadtguru mit zwei jüngeren
Virtuosen der Genre-übergreifenden Improvisation
verbandelt: Mani Neumann, Christoph Broll und Klaus
von Wrochem geigen frei von Noten!
Sowie unsere mutigen, sangesfreudigen Zeitzeugen
Mucki Koch, Jean Jülich, Hans Fricke und vielleicht
noch mehr.
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Foto: Schmitz und Hartmann www.gruppenfoto.de
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Festivalkünstler 2006
Die Rheinrussen
Das Duo hat sich entschlossen, den Deutschen die
russischen Riten und Lieder näher zu bringen, sowie
den Russen das deutsche bzw. kölsche Liedgut.
Igor Plachonin (41, Kfz-Prüfer) und Erik Schellhorn
(44, Schmied) begleiten sich auf Gitarre und
(Baß)balalaika.
Diwan Bandari
Als Bandari bezeichnet man die stimmungsvolle
Musik von der Iranischen Golfküste, dargebracht
mit Trommeln, Dudelsack und Gesang. Die Mitglieder
der Band kamen als politische Flüchtlinge und wurden
zu engagierten Südstädtern.
Edellatscher & Freunde
Die 4 Freunde und drei Latscher spielen russisches
und russisch-klingendes Liedgut, das seit den 20er
und 30 Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum
angesagten Musiktrend in der Bündischen Jugend
wurde und noch ist. Damit das Ganze nicht zu nostal-
gisch wird, versuchen sie sich auch an dem ein oder
anderen zeitgenössischen Werk.
Eduardo & 1zu1-Band
Frischer Dancehall-Reggae aus Köln mit deutschen
Texten. Ihre »In Junkers Kneipe« war einer der
Hits der Edelweißpiratenmusikprojekt-CD »Es war
in Schanghai«.
www.1zu1-music.de
Eierplätzchenband
Die Eierplätzchenband spielt seit 1995 kubanische
Boleros, Son und eigene Lieder vor ständig wachsen-
dem Publikum besonders gern am Ort ihrer Gründung:
Auf dem Eierplätzchen am Friedenspark.
Einstürzende Heuschober
Die Einstürzende Heuschober zelebrieren außerge-
wöhnliche Fusionen aus Polka, Ska, Reggae, Humpta,
Hopsa, Niederrhein und Raggamuffin für Kindstaufen,
Hochzeiten, Kirmes und Karneval. Bündisches und
Russisches ist selbstverständlich mittendrin.
www.heuschober.com
Fleur Earth Experiment
Die junge Band um die Sängerin Fleur schafft es,
dem Begriff Black Music - zwischen Reggae und Soul
- ihre eigene Farbe zu verleihen: lässig, groovend
und multilingual.
www.fexmusic.de
Guts Pie Earshot
Die Postpunkband bestehend aus Schlagzeuger und
Cellisten spielt trancige Tracks und - wenn’s klappt -,
Fahrtenlieder mit Baui-Kindern.
www.gutspieearshot.de
Harald »Sack« Ziegler
Der studierte Waldhornist spielt auch gern mit Stimme,
Technik und Publikum. Dabei nimmt er zuweilen Or-
chesterformat an. Gerne auch in Wald und Flur den
Edelweißen auf der Spur.
www.haraldsackziegler.de
Kinder Kölschchor
Begegnungssprache Kölsch heißt es in Soziologen-
deutsch, wenn Grundschulkinder (unterschiedlicher
Herkunft) ihre gemeinsame, regionale Kultur ent-
decken und Omis aus dem Veedel feuchte Augen
bekommen.
Klaus der Geiger + Freunde
Deutschlands bekanntester Straßenmusiker rettet
täglich die Welt. Hier schöpft er gemeinsam mit alten
Freunden aus seinem riesigen Repertoire, zwischen
engagierten Liedern und exotischen Fusionen.
www.klausdergeiger.de
La Papa Verde
Cumbia, Rock und Ragga heißen die Zutaten der
mitreißenden Musik, mit der die Musiker aus Chile,
Mexiko, Kolumbien und Deutschland engagierte Texte
transportieren. »Hier und Dort« ihre Mestizo-Version
eines Edelweißpiratenklassikers, läuft immer wieder
in führenden Radiostationen.
www.lapapaverde.de
Los Brillantos
Diesmal insbesondere als Partner der Niederrheini-
schen Heuschober im Spiel, beweist eine der besten
Samba-Batucada-Truppen Kölns, was sich alles so
brasilianisieren lässt.
Markus Reinhardt Ensemble
In Köln gibt es seit Generationen eine qualifizierte
Minderheit von Zigeunern (die auch so genannt
werden möchten). Das Markus Reinhardt Ensemble
überzeugt nicht nur mit seinen feinen Klängen, es
engagiert sich auch für ein friedliches Miteinander
der Kulturen.
www.markus-reinhardt-ensemble.de
Menschensinfonieorchester
Anfang 2001 gründeten Alessandro Palmitessa
(Musiker, www.palmitessa.de) und Hans Mörtter
(Pfarrer der Martin-Luther-Gemeinde in Köln-Süd)
das Menschensinfonieorchester. Die Grundidee -
Obdachlose und nicht obdachlose MusikerInnen
arbeiten professionell zusammen - erwies sich
als sehr fruchtbar!
www.menschensinfonieorchester.de
Natascha
Geboren in NiÏni Tagil (Ural) lernte Natascha als
Kind klassisches Klavier und später die Poesie der
russischen Underground-Liedermacher und der
Zigeunermusik lieben. Nach ihrer Emigration spielte
sie sich durch die Bars der großen europäischen
Hotels bis nach Köln, 2001. Hier beschäftigt sie
sich mit deutschen Schlagern der 20-er Jahre,
lässt aber ihrer „russischen Seele“ immer wieder
freien Lauf.
Oleg Ziganov & Freunde
Seit ca. 15 Jahren leben Emigranten aus Russland,
hauptsächlich aus Kasachstan und Sibirien, in allen
Teilen unserer Republik: Ehemals politisch Verfolgte,
Juden oder Russland-Deutsche. Gemäß ihrer Tradition
treffen sich nicht wenige in ihren Gemeinden und pflegen
ihre Volkslieder und Lieder russischer Liedermacher.
Original Matrosenchor der
Schwarzmeerflotte
Der verwegene »Original Matrosenchor der Schwarz-
meerflotte« hat den Seesack voller unsterblicher
Melodien. Internationales Brauchtum in Blech, von
Mülheim bis Guantanamo.
Rolands Rumba
Wenn es die Zeit erlaubt, frönt Spitzenperkussionist
Roland Peil (Fanta4, etc.) der Musik seiner zweiten
Heimat Kuba. Dabei liebt er es mit seiner erlesenen
Musikerschar auf tradtioneller Basis neue Wege zu
erkunden, Viva la Revolution!
Rockawayshanty
Dieser Chor liebt abgehangenen Punkrock und das
Meer. Alte und neue Shanties (z.B. Fahrwasser zur
Hölle frei nach AC/DC) dargeboten in fescher Matro-
senkluft.
Rolly Brings & Bänd
Kölns Liedermacher-Institution singt seit gut 25 Jahren
über die Edelweißpiraten und möchte das mindestens
noch so lange tun bis diese zu Ehrenbürgern ernannt
worden sind.
Diesmal auch in Kombination mit seinen Freunden vom
Markus Reinhardt Ensemble.
www.rollybrings.de
SakkoKolonia
Das gemischte Duo wandelt stilsicher auf den Spuren
traditioneller, kölscher Straßen- und Kneipenmusikanten,
gern auch mit original Edelweißpiraten-Verstärkung.
www.sakkokolonia.de
Schmackes
Die neueste Blüte der kölschen Russlandromantik
überraschte die Brauchtumsszene in der zurückliegen-
den Session mit ihren frischen Hits (Köllinka!). Für's
Festival büffeln die Scheinrussen nun begeistert
bündisches Liedgut.
Spezialgast!:
Brother Resistance (Spezial-WM-Gast)
Im Karibischen Inselstaat Trinidad/Tobago gehört
Brother zu den markantesten und einflussreichsten
Musikern und Poeten. Als engagierter Kämpfer für
Menschenrechte und Naturschutz ist er auch der
Miterfinder des »Rapso« - Rap of Soul/Calypso.
www.brotherresistance.com
Eröffnungsparty 17.06:
Kompott-DJ-Team (17.06.)
Katja Kubikova und Katja Rubikova möchten »die besten,
wärmsten, hellsten und süßesten Seiten des Kollektivismus
unter die Leute bringen«. So spielen sie von Russenbeats
über Elektropolka bis zu Retro-Russen-Rumba alles was
gute Laune macht. Nebenbei holen sie uns noch die span-
nendsten G.U.S.-Bands zu ihren legendären Stadtgarten-
Parties.
www.kompott.info
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Foto: Schmitz und Hartmann www.gruppenfoto.de
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Festivalkünstler 2009
Und wieder hat das Festival-Team eine wunderbar, wilde
Mischung an Bands zusammengetrommelt. Von Folk über
Funk, Latin, Shanty, Calypso, Klezmer bis Rock -
Hauptsache gut und echt und parkgerecht!
A Irmandade
Aus dem Land der Träume vieler Edelweißpiraten kommt
dieses musikalische Brüderpaar. Dass sich einerseits der
traditionellen afrobrasilianischen Musik widmet, anderer-
seits aber Gitarre, Schellentambourin und Stimme gern
mit elektronischen Zutaten würzt.
Aktion Mutante
Die Kombination aus Profimusikanten und talentierten
Jugendlichen, mag es auch gerne mal etwas härter, wenn
es um die Neuinterpretation altbekannter Lieder geht.
Baui Kids + Grünzeug
Unsere jüngsten Künstler werden vom mexikanischen
Edelweißexperten Josue Alvalos betreut. Seine fruchtbare
Kooperation mit dem Baui ist ebenso ein Nebenprodukt
dieses Festivals, wie das Wunsch der Gruppe Grünzeug,
dort auch mal mit einem eigenen Lied mitzumischen.
Voilà!
Children of Lir
(Un)traditional Irish Folk aus dem Rheinland, seit 2004 als
Quartett unterwegs mit Guitars, Fiddles, Whistles, Voices,
Bodhràns, Didgeridoos, Tap Dance Shoes, Blues harps,
Cheese & Onion crisps etc!
Bergische Klingel
Dass bündische Fahrtenlieder nicht nur reine Burschen-
herrlichkeit verkörpern, beweisen diese glockenhellen
Stimmen aus den Tälern des Bergischen Landes.
Dickes B.
Immer wenn man denkt Hiphop ist fertig, kommt von
irgendwo ein fettes neues Ding. Diesmal aus Köln mit
ausgewachsenem Funkrap Live-Set und deutschen Texten,
rheinischer Prägung. Spezialtipp unseres Kölncampus-
Experten.
Die Brausen
Gut 20 Südstadtmatrosinnen träumen sich musikalisch
über den Rhein zum Ozean und wieder zurück, in ihre
gemütliche Frisörstube am Südstadthafen.
Was für ein Bild! Ahoi!
Dirk Hespers
Der Sohn eines Widerstandskämpfers vom Niederrhein
hat sich sowohl bei der Wahrung als auch bei der Erneue-
rung des »bündischen« Liedguts verdient gemacht
(inkl. einer Edelweißpiraten-CD).
Eierplätzchenband
Wenn auf dem südstädtischen Plätzchen am Römerpark
kubanisch klingt, dann ist das einem privaten, latein-
amerikanischen Entwicklungshilfe-Projekt zur Rekul-
tivierung westeuropäischer Industriestädte zu verdanken.
Götz Widmann
Eine Stimme, eine Gitarre und ein großer, aktiver
deutscher Wortschatz. Wenn man damit Karriere macht,
hierzulande, dann muss man ziemlich gut sein!
John Goldtrain + Ramesh Shotham
Das Solo-Projekt des Timid Tiger-Sängers Keshav
Shotham, überzeugt auch in den Fußstapfen ameri-
kanischer Folk-Legenden. Extra für’s Festival im
interkontinentalem Crossover mit dem indischen
Meisterperkussionisten Ramesh Shotham und
Horn-Hendrix Harald ‘Sack’ Ziegler.
Klaus der Geiger + Shanty Boys
Klaus v. W. lädt für diesen Auftritt seine alten Straßen-
musikkumpel ein, um mit ihnen der Seefahrt und der
Protestkultur zu huldigen. Improvisation in Text und
Ton ist mit an Bord!
Läuftläuft
Die Local Heros der südstädtischen Teenager-Szene
zelebrieren eine erfrischende Mischung aus punkigen
Eigenkompositionen und Klassikern, mit starkem
Körpereinsatz. (Samstag)
La Papa Verde
Wenn lateinamerikanische und deutsche Traditionen
aufeinandertreffen, dann klingt das bestenfalls wie La
Papa Verde. Jener kölschen »Mestizo-Combo«, die
aktuelle, kritische Botschaften genauso zum Tanzen
bringt, wie alte, deutsche Fahrtenlieder.
Menschensinfonieorchester
Unter der Leitung von Alessandro Palmitessa ist das
Menschensinfonieorchester zu einer beispielhaften
Institution gereift. Musiker mit und ohne Obdach
wachsen zu einem Klangkörper zusammen.
Microphone Mafia
Oldschool, Newschool - die kölsch-italienisch-türkische
Rap-Crew funktioniert jenseits von Raum und Zeit.
Und mischt gerne mit, wenn es z.B. für Party und
gegen Faschos geht.
Musik for the Kitchen
Vier begeisterte, ursprünglich elektrifiziert Musiker,
streben zu akustischen Ufern. Mit Kontrabass, Perkussion,
Gitarre, Akkordeon und Leidenschaft geht’s von Schlager
über Reggae bis hin zu Punk und Balkanperle.
Nico Held
Der junge Kölner Liedermacher, gefiel schon im letzten
Jahr mit engagierten Texten und originellem Gitarrenspiel.
Quantensprung Party
Das Butterfly Airforce Team heizt der diesjährige
Festivalparty mit Balkan Vibes, Oriental Power und
World Music Tunes ein. An den Reglern QSP Selecta
Bam-Bou-Büs und Tropentanz-DJ Jan Ü. Dazu gibt’s
Projektionen von Laura, Lichtkunst von Annett und
offene Lagerfeuersessions mit Überraschungsgästen.
(Samstag)
Singender Holunder
Inspiriert von Edelweißpiratenund anderen sanges-
freudigen Traditionen, trifft sich jeden Sonntag ein
Mitsingkonzertklüngel im »Weißen Holunder«, um dem
kölschen, bündischen und internationalen Lied zu frönen.
Thema heute: »Fernweh« - Mitsingen erlaubt!
Schlagsaite
Sie kommen vom Pfadfinderstamm der Sperber und
gründeten sich für eine Friedensdemo. Ihre Musik ist
eine Mischung aus Folk, Chanson und weltoffenem
Liedermaching, mit Tendenz zur Tanzmusik.
Szenario + Gästen
Das circensische Band-Projekt um Teufelsgeiger
Christoph Broll, spielt für gewöhnlich ganz große Galas ...
Für unser Festival haben sie sich eine Edelweißpiraten-
Fernweh-Suite ausgedacht. Mit vielen internationalen
Gästen und reichlich Improvisation.
Verena Guido
Die Sängerin und Multiinstrumentalistin kennen
manche von der legendären Gruppe Ballhaus, zu
der auch Adrian Ils und Bernd Keul gehörten.
Mit denen sie heute wieder chansoneske Grenz-
überschreitungen wagt.
Tippaman + Karibik Express
Kölns Steeldrum-Meister stammt aus Porz, bzw.
ursprünglich aus Aruba in der Karibik, ein bisschen
aber aus China und aus Afrika, eigentlich auch zur
Hälfte aus Bayern...
Reggae ist seine musikalische Heimat.