Liebe Leute, endlich können wir diese Website wieder aktuallisieren, nachdem sie einige Zeit geheimnisvoll blockiert war, haben wir nun immerhin eine Übergangslösung. Das Wichtigste ist natürlich das korrekte Festival-Datum zu verkünden:
Neben der vielfältigen, unangepassten Musik gibt es wieder die historische Wanderausstellung des NS-Dokumentationszentrums »Von Navajos und Edelweißpiraten – Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933 – 1945« im Baui-Saal zu sehen. Dort lädt auch das Generationen-Café zur Begegnung ein. Im Vorhof und im Rosengarten gibt es zudem Info- und Gastro-Stände, deren Erlös das Festival finanzieren helfen! Also, schön vor Ort Getränke und Essen kaufen und das Festival gern mit den dringend notwendigen Spenden unterstützen! – Wir freuen uns auf euch!
18 Jahre Singenden Holunder!
Unser feines, sonntägliches Mitsingkonzert wird erwachsen, zumindest ein bisschen. Das wollen wir gebührend feiern! – Inspiriert von den alten Edelweißpiraten, die gern mal wieder ihre alten Lieder singen wollten, gründeten Jan Krauthäuser vom Edelweißpiratenfestival gemeinsam mit dem Wirtspaar Karl & Margot Schiesberg den Singenden Holunder. Der Untertitel „kölsch, bündisch, international“, thematisiert die Verbindung von Heimatliebe, Widerstandsgeist und Weltoffenheit, die uns an Mucki, Jean und anderen Zeitzeugen faszinierte.
Sa. 13.09., Treffpunkt: 12 Uhr, Bahnhof Hoffnungsthal, in Rösrath
Radtour ab Köln, Start: 10 Uhr, Ottoplatz / Deutzer Bahnhof
Edelweißpiraten-Tour nach Rösrath
Programm: Wanderung durch Rösrath auf den Spuren der unangepaßten Jugend (10 km), inkl. Edelweißpiratenliedersingen. Ausklang auf dem Sommerfest der Pfadfinder Forsbach. Verpflegung für eine gemeinsames Picknick bitte mitbringen.
Rückfahrt mit dem Zug, ca. 18 Uhr (nach Absprache)
Fahrradtor ab Köln: 10 Uhr, Ottoplatz / Deutzer Bahnhof. Wir fahren überwiegend durch den Wald, ähnlich wie die Navajos 1937 von Kalk nach Rösrath (Anmeldung: info@humba.de, spontan geht auch).
Eine Veranstaltung des Edelweißpiratenclub e.V., des Geschichtsvereins Rösrath, der Pfadfinder Forsbach und der Gertrud Koch Gesamtschule Troisdorf – Im Rahmenprogramm des Edelweißpiratenfestival 2025
www.facebook.com/events/1441698953760740
Das Edelweißpiratenfestival 2025 feierte den Widerstandsgeist!
Unser gestriges, verregnetes Edelweißpiratenfestival werden wir so bald nicht vergessen!
Einerseits war es natürlich schade, dass die ganze Vorbereitung und das wirklich erstklassige Musikprogramm plötzlich vor dem Aus stand. Aber unser großartiges Festival-Team hat mit echtem Widerstandsgeist und unerschütterliche Laune unser lebendes Denkmal für die Edelweißpiraten retten können! – Schließlich kamen auch mehr Gäste mit Regenjacke und Schirm, um ihren Teil zum großen Solidaritäts-Fest zu beizutragen; Und es wurde von fantastischer Musik, inspirierenden Gesprächen und leckerer Verpflegung belohnt.
Es fällt mir schwer, da etwas hervorzuheben. Ich bin viel rumgekommen, es gab nicht eine Enttäuschung, viele Highlights und einige wunderbare Edelweißpiraten-Lieder-Versionen! Die Vielfalt war diesmal besonders markant, sowohl interkulturell als auch Generationen übergreifend. Auch diese Vielfalt der Perspektiven macht das Edelweißpiratenfestival so besonders, und spiegelt die weltoffene, mutige Lebensfreude der Edelweißpiraten in immer neuen Facetten wider!
1000 Dank nochmal an die vielen ehrenamtlichen Helfer, leidenschaftlichen Techniker, Köche und Malocher, sowie alle MusikerInnen.
Das Edelweißpiratenfestival 2025 war Feiertag des Widerstandsgeistes!
Wir freuen uns auf euer Feedback in Wort, Bild und Ton!
Jan, für’s Festival-Team
(Dia-Show mit relativ zufälliger Auswahl von Schnappschüssen; © Jan Krauthäuser)
P.S.: Aufgrund des Dauerregens, waren natürlich wesentlich weniger Besucher im Friedenspark? Diese haben aus Solidarität oft aber mehr gespendet.
Unterm Strich wird dem Edelweißpiratenclub e.V. aber ein deftiges Defizit bleiben, das wir hoffentlich mit unserer Rücklage ausgleichen können (die eigentlich für andere Aktionen brauchent)?
Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass unser städtischer Zuschuss trotz steigender Kosten, seit 16 Jahren nicht erhöht worden ist. Hier sollte die Politik nochmal überlegen, welche Kulturausgaben Demokratie und Zusammenhalt wirklich fördern?!
Singender Holunder: Hier die nächsten Termine unseres wöchentlichen Mitsingkonzerts im Weißen Holunder, dass wir auf Anregung der alten Edelweißpiraten gegründet haben. Beim Singenden Holunder kann jeder mitmachen. Es gibt jede Woche ein anderes Thema und andere Vorsänger, mal bündisch in Edelweißpiraten-Tradition, mal kölsch oder international. (Foto: Jean Jülich mit Zugvogel-Musikanten, 2010 im Holunder)
Aktuelles: www.facebook.com/groups/212749955402947
oben: Gruppenfoto Edelweißpiratenfestival 2025 mit vielen Musikern und Helfern von Petra Hartmann und Stephan Schmitz: www.gruppenfoto.eu
Kontakt:
info@edelweisspiratenfestival.de
Nach dem „Regen-Festival“ 2025 brauche wir Spenden – Danke!
Spendenkonto:
DE13 3716 0087 0634 4540 04
Edelweißpiratenclub e.V.
Volksbank Köln Bonn
Edelweißpiratenfestival
Mit 25 Bands auf 5 Bühnen, NS-DOK-Ausstellung, Generationen-Café, Essen & Trinken etc. – Kölns lebendes Denkmal zu Ehren der widerständigen Jugend während der Nazi-Diktatur. Jahresthema: »renitent und jeck«.
Live on stage: Mariama, Stoppok, Fevronia, Lina Bô, Ludwig Sebus, Melane & Band, Amago, Steven Ouma Band, Skuff Barbie, Retrogott, SakkoKolonia, Ozan Ata Canani, Eskandar Abadi Quartett, Epstein’s Klezmer Tov Duo, Silk Rabbits, Sarrach & Krazy, Flönz, Luana & Rudi, Electro Hafiz, Doina, Hangman Brass Band, Ghost Town Traffic, Post Punchlines, Peter Finkelgruen, Desert Rain Frog, Gertrud Koch Gesamtschule, u.a.
Bald mehr, hier und auf: www.facebook.com/events/1363431844942460/
Neben toller, unangepasster Musik gibt es wieder die historische Wanderausstellung des NS-Dokumentationszentrum »Von Navajos und Edelweißpiraten – Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933 – 1945« im Baui-Saal. Dort tagt auch das Generationen-Café. Im Vorhof und im Rosengarten gibt es zudem Info- und Gastro-Stände, deren Erlös das Festival finanzieren hilft! (Bitte, keine Getränkeflaschen mitbringen!).
Mit dem Jahresthema »renitent und jeck« setzen wir diesmal den Fokus auf markante Aspekte, die uns die Zeitzeugen übermittelt haben. Ihre Renitenz bestand insbesondere darin, sich der Nazi-Ideologie zu verweigern und ihr Humor half ihnen, diesen zu überleben. – Jeck sein ist zudem ein urkölscher Begriff, der zur Zeit etwas zu verflachen droht; Weil er oft auf industriell kostümierten Alkoholkonsum reduziert wird. Dabei steck da viel mehr drin! Eine populäre Übersetzung lautet: „positiv bekloppt“! Und gerade dieses unangepasste, mutige, kreative, tolerante Denken und Handeln, braucht es in Zeiten der Ausgrenzung, der Spaltung und der Verrohung.
So feiert das Edelweißpiratenfestival in diesem Sommer wieder das Andenken an Mucki, Schang, Peter, Marga, Günther und all die anderen „Anti-Hitler-Jugendlichen“, die sich ihre Musik, ihre Liebe zur Natur und ihre Träumen nicht nehmen ließen!
– Gefördert von der Stadt Köln, vielen Ehrenamtlern und eurer Spenden –
www.edelweisspiratenfestival.de www.facebook.com/Edelweisspiratenfestival www.facebook.com/events/1363431844942460
Sa. 05.07., 18 Uhr, Baui im Friedenspark, Hans-Abraham-Ochs-Weg 1, Köln-Südstadt
Mitsingkonzert im Baui-Hof
Einstimmung auf das Edelweißpiratenfestival im Holunder-Stil, mit jecken Musikern und renitenten Zweitzeugen. Mit Magic Flönz und Bender sowie bündischen, kölschen und jiddischen Liedern. Spezialgast Ewald Mescher* wird zu Beginn die Geschichte vom Moorsoldaten-Lied und vom „Zirkus Konzentrazani“ in Börgermoor erzählen.
(*Ewald Mescher war mit seinem Buch »Blumen vor der Hölle« am Fr. 04.07., in der WDR 5-Redezeit; Am 06.07. ist er von 16-18 Uhr Gast im Generationen-Café des Edelweißpiratenfestivals im Baui-Saal. www.blumenvorderhoelle.de
Sa. 09.11., 13 Uhr, Treff: Haltestelle Ramersdorf U (VRS 62 und 66), 53227 Bonn
P+R, B+R Oberkasseler Str. / Königswinterer Str. 444 , 53227 Bonn
»Edelweißpiraten-Tour zum Felsensee«
Wir wandern (spazieren) durchs Siebengebirge, dem Lieblings-Zufluchtsrevier vieler Edelweißpiraten und anderer Anti-Hitler-Jugendlicher. Hans-Peter Bürkner aus Oberkassel erzählt uns Geschichten aus seiner nicht nur romantischen Heimat. Jan Krauthäuser berichtet von den Kölner Zeitzeugen. Am Felsensee wird gemeinsam zu Ehren unserer Helden gesungen! – Eine Kooperation von Edelweisspiratenclub e.V. und Heimatverein Oberkassel e.V. – www.facebook.com/events/590222533437997
Im Rahmen der »30-Jahre-Humba-Woche« – Das Edelweißpiratenfestival und seine Rahmenveranstaltungen sind aus Projekten des Humba e.V. hervorgegangen, der sich dem progressiven Brauchtum, also der Pflege und Weiterentwicklung der „Heimatkultur“ im Raum Köln verschrieben hat. Mehr Infos: www.humba-koeln.de
Liebe Leute, müde aber glücklich schauen wir auf das gestrige 20. Edelweißpiratenfestival zurück. Dank etwas Wetterglück und einer super Team-Leistung, dank großartiger Bands und hochmotivierten Helfern, sowie natürlich auch dank unseres wunderbaren, weltoffenen, solidarischen Publikums, erlebten wir genau die Art von lebendigem Denkmal, das die Edelweißpiraten verdient haben!
Es ist großartig zu erleben, wie tief dieses Festival mittlerweile schon in der progressiven Heimatkultur verwurzelt ist, wie es von allen Generationen und so vielen, unterschiedlichen Menschen und Gruppen getragen wird!
Da will man gar kein Highlight herausgreifen, stellvertretend vielleicht die gut 50 Unterstufenschüler der Gertrud-Koch-Gesamtschule + Schul-Band, die »Wir sind eine kleine, verlorene Schar« singen. Zudem konnte man wieder den verblüffenden Reichtung der regionalen Musikkulturenszene entdecken!
Wir werden zunächst auf Facebook einige Foto-Serien, Videos und Kommentare veröffentlichen, die uns zugespielt werden. www.facebook.com/Edelweisspiratenfestival
Und das Rahmenprogramm läuft ja noch!
Besucht gern noch unserre Ausstellung in der Galerie Smend, bis Mi. 3. Juli: und die Finissage mit Rudi Rumstajn und Markus Von Wrochem!
Ganz herzliche Grüße,
Jan Krauthäuser, für das Festival-Team
Neben der unangepassten Musik gibt es wieder die historische Wanderausstellung des NS-Dokumentationszentrum »Von Navajos und Edelweißpiraten – Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933 – 1945« im Baui-Saal. Dort tagt auch das Zeitzeugen-, bzw. Generationen-Café zum kennenlernen und Diskutieren. Im Vorhof und im Rosengarten gibt es zudem Info- und Gastro-Stände, deren Erlös das Festival finanzieren hilft! Dazu schon jetzt die Bitte, keine Getränkeflaschen mitzubringen! Einerseits weil das unsere Finanzierung gefährdet und andererseits, weil uns das Einsammeln der Unmengen zurückgelassenen Flaschen zunehmend überfordert.
Liebe Leute,
hier das tolle Programm des heutigen Edelweißpiratenfestivals. Wetterbedingt kann es zu Änderungen kommen, aber am Nachmittag dürfte es schöner werden! Nehmt vorsichtshalber Regenschutz mit und feiert mit uns die historische Antihitlerjugend und alle, die für eine friedliche, gerechte und tolerante Gesellschaft singen und streiten!
Mehr Infos, gibt es in unseren Festival-Faltern (Heften), die ihr gegen eine Spende (für das ganze Festival!) bekommt. Denkt daran, dass der städtische Zuschuss nur knapp die Hälfte der Kosten einbringt. Der Rest kommt von euren Spenden. Und bringt bitte keine Getränke mit, denn auch der Gewinn der Gastrostände fließt in die Festivalkasse!
Bis gleich, wir freuen uns auf euch!
Edelweißpiratenfestival-Ausstellung
Unsere kurzfristig improvisierte Ausstellung zum 20. Edelweißpiratenfestival ist gestern mit vielen Freunden, Unterstützern und „Südstadtprominenz“ eingeweiht worden. Der Holunder-Klüngel traf auf sangeslustige Anwohner und eine tolle Akkustik! Die Ausstellung ist richtig schön geworden, ein lebendiges Wimmelbild über zwei Jahrzehnte lebendiges Denkmal, mit allen Plakaten und Gruppenfotos.
Große Lob an das Ausstellungs-Team Stephan Schmitz, Betsy de Torres und Jan Krauthäuser und herzlichen Dank an Rudolf Smend für die freundliche Unterstützung sowie Birgit Zahm und Stefan Kuntz für die musikalische Leitung!
Die Ausstellung ist noch bis zum 03. Juli, ab 16 Uhr zu besichtigen. Am Festivalwochenende nur auf Anfrage, wenn die Kapazität reicht.
www.facebook.com/events/2001737850273929/
In den schönen Ausstellungsräumen laufen sehr interessante Rahmenveranstaltungen, siehe unten!
26.06. bis 03.07.,* jeweils von 16 Uhr – 21 Uhr, Galerie Smend, Mainzer Straße 31,
Edelweißpiratenfestival-Ausstellung
Zum 20. Festival gönnen wir uns eine kleine, improvisierte Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen die tollen Gruppenfotos von Petra Hartmann und Stefan Schmitz (gruppenfoto.de) und die Festivalplakate von Jan Krauthäuser. Drumherum werden viele weitere Bilder, Dokumente und Klänge versammelt, die an inspirierende Momente erinnern. Insbesondere auch an unsere seligen Zeitzeugen – Mucki, Schang, Peter, Hans & Co –, die das Edelweißpiratenfestival entscheidend geprägt haben. Zu dieser, von Betsy de Torres initiierten Ausstellung, gibt es ein kleines, feines Veranstaltungsprogramm (s.u.) und genug Raum für spontane Aktionen. (*Während des Festivals Sa. + So. ist die Ausstellung voraussichtlich geschlossen) – Mit freundlicher Unterstützung von Rudolf Smend und der Stadt Köln. www.facebook.com/events/2001737850273929/
Mi. 26.06., 19 Uhr, in der Galerie Smend, Mainzer Straße 31, 50678 Köln
Eröffnungsfeier – Edelweißpiratenfestival-Ausstellung
mit dem Singenden Holunder-Klüngel und Gästen. Wir singen gemeinsam Edelweißpiratenlieder und schwelgen, bei Bier und Limo, in Erinnerungen und Zukunftsplänen.
Do. 27.06., 19 Uhr, in der Galerie Smend, Mainzer Straße 31, 50678 Köln
Edelweißpiratenfestival-Ausstellung
»Gemeinsam Stimme heben«
Offener Kreativ-Workshop mit der Sängerin und Stimmdozentin Anna Lindblom, zum Jahresthema »Singen hilft!«
In Schweden geboren und aufgewachsen, begann Anna Lindblom ihre musikalische Laufbahn mit Klavier und Klarinette. Später kam Gesang dazu und wurde zum Hauptinstrument. In ihrer Musik widmet sie sich u.a. den Liedern und Klängen Skandinaviens, vorwiegend der Tradition des nordischen Hirtenlieds und der Hirtenrufe und deren besonderer Gesangstechnik. Ihr Ansatz ist experimentell und klangforschend; Sie unterrichtet Kinder und Jugendliche in Stimm- und Improvisationskursen und arbeitet seit 20 Jahren als Gesangsdozentin für Erwachsene.
www.facebook.com/events/351378381090686 – Eintritt: Spende
Fr. 28.06., 19 Uhr, in der Galerie Smend, Mainzer Straße 31, 50678 Köln
Edelweißpiratenfestival-Ausstellung
»Blumen vor der Hölle«
Lichtbild-Vortrag von Ewald Mescher zum KZ Börgermoor und der Entstehung des »Moorsoldatenliedes«
Der Autor hat mit seinem Sohn, dem Vize-Vositzenden des Edelweißpiratenclub e.V., Keno Mescher, ein aufwändig recherchiertes Buch über das ehemalige Konzentrationslager in seiner emsländischen Nachbarschaft herausgebracht (z.Zt. ausverkauft); Eine kommentierte Sammlung von Dokumenten, Bildern und Erfahrungsberichten über den Betrieb des Lagers 1 in Börgermoor, einem kleinen Dorf im Nordwesten Deutschlands. In diesem Lager war u.a. Mucki Kochs Vater, der kommunistische Widerstandkämpfer Peter Kühlem aus Köln, sowie viele Mitglieder des Solinger Arbeiterchores inhaftiert, die dort den legendären »Zirkus Konzentrazani« initiierten. – www.blumenvorderhoelle.de
www.facebook.com/events/465341043020675 – Eintritt: Spende
Sa. 29.06., 18 Uhr, im Baui-Hof, Abraham-Ochs-Weg, 50678 Köln-Südstadt
Diskussion & Lagerfeuersingen
»Von Wandervögeln und Moorsoldaten«
Gespräch über die Rolle der Musik für die Edelweißpiraten und verwandte Bewegungen, mit Ewald Mescher, Herbert Schmidt, Kurt Tallert alias Retrogott und Luana Ramalho Krauthäuser. Am Vorabend des Festivals wird sich Festivalleiter Jan Krauthäuser mit interessanten Gästen über das Jahresthema „Singen hilft!“ unterhalten, sowie über die Geschichte der Edelweißpiraten aus unterschiedlichen Perspektiven. – Der Rapper und Autor Retrogott wird zudem einige Kostproben seiner Kunst zeigen. Im Anschluss gibt es das traditionelle, gemeinsame Lagerfeuersingen mit einigen Helden des Singenden Holunders, wie Bärbel Kükenshöhner & Hansjörg Schall. www.facebook.com/events/844660704221402 – Eintritt: Spende
So. 30.06., 14:30 Uhr, Friedenspark Köln, Südstadt
Edelweißpiratenfestival 2024
mit Marion & Sobo Band, Riosentí, Plauder, Franca & Co, Rhine River Rudies, Los Pinches Perros, Rolly & Benjamin Brings, Red Flags, Kapelle#3, Menschensinfonieorchester, Singender Holunder, Cynthia Nickschas Trio, De Knippschaff, Toi et Moi, Annie & Willi, Claudia Ramos Barreto, Gertrud Koch Gesamtschule, Klaus der Geiger Trio, Calypsonic Steel Orchester, Kozarth, Tape Head, Jule Blumt, Inti & Chaski, Gebretter, Richard Bargel Trio, Tice, Das Edelweißpiraten Ensemble …
2024 feiern wir bereits unser 20. Edelweißpiratenfestival, zu Ehren der widerständigen Jugend während der Nazi-Diktatur. Die Edelweißpiraten und andere unangepasste Jugendliche trafen sich damals in den Parks und Wäldern, um ihre eigenen Lieder zu singen, ihren Freigeist auszuleben und sich gegen die wachsende Bedrohung des NS-Regimes zur Wehr zu setzen. Daran orientiert sich auch das Festival, mit relativ kleinen über den Park verteilten Bühnen und sehr unterschiedlichen, überwiegend regionalen Bands, offen für Alle im Kölner Friedenspark. Besonders ist, dass jede Band je ein Edelweißpiratenlied interpretieren wird. Mit 25 Bands auf 5 Bühnen, Ausstellung, Generationen-Café etc. – (Bitte keine Getränke mitbringen!)
Mit freundlicher Unterstützung von Rudolf Smend und der Stadt Köln www.edelweisspiratenfestival.de
www.facebook.com/events/1412510486137241/ – Eintritt: Spende
Jahresthema: »Singen hilft!« – 100 Jahre Gertrud „Mucki“ Koch.
Mucki, die in ihrem Leben viele schlimme Dinge erleben musste, riet ihren Freunden: »Wenn du gar nicht mehr weiter weißt, dann geh raus und sing‘ – Singen hilft!«
Mi. 03.07., 19 Uhr, in der Galerie Smend, Mainzer Straße 31, 50678 Köln
Edelweißpiratenfestival-Ausstellung
Finissage mit Lunapark
Gesprächskonzert mit Rudi Rumstajn und Markus von Wrochem über die traditionelle Rolle des Singens als Alltagbewältigung; Zum Zuhören, Mitsingen und nachher Palavern. Rudi – Gitarrist, Boxtrainer, Streetworker etc., kommt aus einer jugoslawischen Sinti-Schaustellerfamilie. Markus – Geigenbauer und Saxofonist, stammt aus einer Straßenmusiker-Familie. Dieses verbindende „fahrende“ Element prägt bis heute ihre Musik- und Lebensphilosophie. – www.facebook.com/events/1178216373304236 – Eintritt: Spende
All diese Veranstaltungen sind frei zugänglich, sind aber letztlich von euren Spenden abhängig! Wer genug Geld hat, darf gern geben was auf vergleichbaren Konzerten verlangt wird, oder mehr; Denn wer wenig Geld hat, ist genauso willkommen und gibt was er kann!
Unsere bildschöne Festival-Dokumentation inkl. CD mit tollen Versionen von Edelweißpiratenliedern, könnt ihr in Ausstellung und beim Festival gegen Spende erwerben!
unser Freund, der langjähriger Holunder-Wirt, Karl Schiesberg ist am 12. April, plötzlich und friedlich, im Beisein seiner geliebten Frau Margot, gestorben. Karl war ein Original der besonderen Sorte, ein leidenschaftlicher Kämpfer für das Gute und Schöne – ein menschenliebender Kommunist, Katholik, Buddhist und Jeck vor dem Herrn. Er hat als Sozialarbeiter, Wirt und Aktivist viele tolle Sachen angeschoben, die bei Gelegenheit ausführlich gewürdigt gehören! So gehörte er zu den Gründern des Singenden Holunders, inspiriert durch unsere Edelweißpiraten-Zeitzeugen, er war zudem Mitglied des Edelweißpiratenclub e.V.. Wir werden seiner dankbar, feiernd gedenken!
(Die Beerdigung wird im engsten Familienkreis stattfinden)
Das Edelweißpiratenfestival feiert 2024 seine 20. Auflage
Das wollen wir u.a. mit einem ausführlicheren Rahmenprogramm feiern.
Das hat bereits stattgefunden:
Sa. 09.03., 20 Uhr, Lutherkirche Südstadt, Köln
Schlagsaite & Cynthia Nickschas
Cynthia Nickschas ist gerne unangepasst, ist Rebellion und Leidenschaft. Trotz ihrer Jugend kann sie schon auf namhafte Festivals und Kooperationen mit Künstlern wie Clueso und Konstantin Wecker verweisen. Schlagsaite ziehen dem Chanson die Tanzschuhe an, virtuoser Folk trifft auf leidenschaftliche Polka-Rhythmik, verträumte Akustik-Balladen stehen neben gesellschaftskritischen Stücken.
Weitere Termine siehe oben und hier: www.facebook.com/Edelweisspiratenfestival
Fr. 01.09., 19 Uhr, Burg Waldeck, 56290 Dorweiler
Themenabend »Edelweißpiraten«
Loup & Hecker (Musik), Peter Finkelgruen und Jan Krauthäuser (Podiumsgespräch)
Das Vorabendprogramm des diesjährigen Peter-Rohland-Singewettstreits steht ganz im Zeichen der Edelweißpiraten. Einige Kölner Freunde der alten Widerständler berichten über die Geschichte der Edelweißpiraten, die Skandale der Nachkriegszeit und davon, wie sie schließlich doch noch rehabilitiert und mit dem Edelweißpiratenfestival geehrten worden sind. Dazu hören und singen wir die Lieder der mutigen Jugend-Musik-Bewegung.
Tags drauf, am 02.09. findet der legendäre Gesangs-Wettbewerb für Bündische und Nichtbündische, für Laien und (Semi-)Profis statt. Ein großes Fest für jung und alt! (Unter den bisherigen Gewinnern waren auch einige aus unserem Festival- und Holunder-Klüngel.) Infos: www.burg-waldeck.de/veranstaltungen/peter-rohland-singewettstreit/
Die Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e. V. ist seit diesem Jahr auch Partnerin des Edelweißpiratenfestivals und hat uns im Juni in Köln unterstützt. Weitere Kooperationen mit dieser wichtigen Institution der Bündischen Bewegung sind geplant. Denn schon die Edelweißpiraten sangen: »Wir sind die rheinischen Vandalen, auf Waldeck raufen, saufen wir…«!
Das Edelweißpiratenfestival beginnt am 18.06.23, um 14:30 Uhr diesmal auf der Kellerwiese (an der Rheinuferstraße), mit einem Prolog mit Cornelia Jülich-Hamacher, Bürgermeisterin Brigitta von Bülow, Peter Finkelgruen und Jan Krauthäuser (Moderation).
Es lohnt sich früh zu kommen, ab 15 Uhr gibt es tolle Live-Musik auf allen 5 Bühnen!
Unser lebendiges Denkmal zu Ehren der mutigen, unangepassten Jugend während der NS-Diktatur geht ins 19 Jahr; Neben toller, vielfältigster Musik in fünf Parkwinkeln gibt es ein Generationen-Café und die historische Wanderausstellung des NS-Dokumentationszentrum »Von Navajos und Edelweißpiraten – Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933 – 1945« im Baui-Saal. Im Vorhof und im Rosengarten gibt es zudem Info- und Gastro-Stände.
Live im Park: Lina Bo & Luana, Chanson Trottoir, The Roves, Rolands Rumbita, Golany & Mayen, BANTU, Stella Tonon, Klaus der Geiger, Retrogott, Orta, Ahtapot, Lunapark, Gehörwäsche, HopStop Banda, Sligthly Rude, Halvlang, Klaus der Geiger, Tarantatá, Chabuba Klaan, Kwaggawerk, Vavunettha, Little Red Taxigirl, Pension Tina, Deadwood Dicks, Frida Kahlo Haus, Gertrud Koch Schule, Plauder & Co etc!
Besorgt euch unser Programmheft mit Zeitplan, Liedtexten, Grußwort der OB, Bandinfos etc. – Wir, bauen wir auf eure Unterstützung: vor Ort konsumieren, Park sauber halten und Spenden! Dankeschön! – Aktuelle Infos: www.facebook.com/events/1207960506584871 www.edelweisspiratenfestival.de
Sa. 03.06., 19 Uhr, Bei Filos, Merheimer Str. 89, Nippes
Kioskkonzert »Singen für Mucki«
Mit Plauder, Fotler & Co zum Gedenken an die Edelweißpiratin Gertrud „Mucki“ Koch! Auftakt des Rahmenprogramms des Edelweißpiratenfestival 2023
In Kooperation mit der Gertrud Koch Gesamtschule Troisdorf!
So. 11.06., 18 Uhr, im Weißen Holunder, Gladbacher Str. 48
Singender Holunder, Mitsingkonzert
Plauder & Co : »Sie hatten Mut!«
Mitsing-Themenabend im Rahmen des Edelweißpirarenfestivals 2023. Auch diesmal feiern wir unser Jahresmotto mit einem Abend in der Stammkneipe des Edelweißpiratenclub e.V., wo wir uns seit vielen Jahren, inspiriert von den alten Zeitzeugen zum Singen treffen.
Sa. 17.06., 18 / 20 Uhr, im Baui-Hof, Friedenspark Südstadt
Diskussion & Lagerfeuersingen
Am Vorabend des Festival, diskutieren wir mit Peter Finkelgruen, Sarah Knape, Jürgen Roters und Rolly Brings über das Vermächtnis der Edelweißpiraten. Zwischendurch und anschließend singen wir mit Loup & Hecker die Lieder der mutigen Jugendbewegung und andere Lagerfeuerweisen!
Peter Finkelgruen hat sich maßgeblich bereits in den 70er Jahren als Journalist für die Rehabilitierung engagiert, Rolly Brings kämpft als Liedermacher und Aktivist seit gut fünfzig Jahren für Gerechtigkeit, Jürgen Roters hat zunächst als Regierungspräsident und dann als Oberbürgermeister die Anerkennung der Edelweißpiraten als Widerstandskämpfer durchgesetzt, Sarah Knape gehört zu den Initiatoren der »Gertrud Koch Gesamtschule Troisdorf«.
www.facebook.com/events/1207960506584871
Hier der aktuelle Festivalplan, Änderungen und Verzögerungen möglich. Denkt an Sonnenschutz und trinkt genug (an unseren Getränkeständen), es kann heiß werden! Es gibt zum Glück viel schattige Plätzchen und den Baui-Saal mit Ausstellung und Generationen-Café, zur Abkühlung.
Veranstalter: Edelweißpiratenclub e.V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum + Humba e.V., gefördert von der Stadt Köln, dem Goethe Institut und von Euch: Spendenkonto: DE13 3716 0087 0634 4540 04, Edelweißpiratenclub e.V., Volksbank Köln Bonn – Danke!
Liebe Leute, es gibt eine sehr traurige Nachricht:
unser Freund Fotler ist am 26.05. völlig unerwartet im Alter von 61 Jahren gestorben. Abends hat er noch mit Freunden gesungen, dann ist er friedlich eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht.
Ich kann es kaum fassen. Solch ein wunderbarer Mensch! Welch ein Verlust für uns, für diese beschissene, schöne Welt, die doch genau solche Leute braucht, damit sie nicht auseinanderfliegt.
Fotler war für das Edelweißpiratenfestival von Beginn an ein wichtiger Inspirator, eine prägende, mitreißende Stimme auch für den Singenden Holunder. Für die Zeitzeugen konnte er eine Brücke in die Jugend schlagen und uns mit bündischer Fahrtenromantik verzaubern: Weltoffen, naturliebend, kämpferisch, lustig und voller Leidenschaft!
Farewell Erik „fotler“ Schellhorn. Du bleibst ein Teil von uns!
Fotlers Beerdigung ist am 16.06 um 14.00 Uhr im Friedwald in Bad Münstereifel.

